Mit dem 5-Konten-Modell deinen Zielen näher kommen!

Mit dem 5-Konten-Modell deinen Zielen näher kommen!

5-Konten-Modell

Zuletzt aktualisiert am 14 Oktober , 2021 by Stefan Scheel

Das 5-Konten-Modell hilft dir deine Ziele zu erreichen!

Das 5-Konto-Modell ist ein großartiges Werkzeug, um tatsächlich Geld zu sparen. Du weißt ja, wie das ist, alle reden immer vom Sparen. Aber sparen Ihre Freunde wirklich Geld? Es gibt einen großen Unterschied zwischen erzählen und tun. In diesem Ratgeber zeige ich dir das 5-Konto-Modell. Damit kannst du tatsächlich eine Menge Geld sparen, ohne Abstriche machen zu müssen. Ich führe dich kompakt und verständlich in die Idee des 5-Konto-Modell ein. Teste am besten noch heute das 5-Konto-Modell.

Das 5-Konten-Modell hilft dir beim Sparen

Damit das Sparen und der daraus resultierende Vermögensaufbau nicht zu einem Gefühl der Verwahrlosung führt, sollte es automatisch mit dem Erhalt des Gehalts erfolgen. Richte dir dazu einen Dauerauftrag ein, der das Geld sofort bei Gehaltseingang auf ein bestimmtes Konto überweist. Auf diese Weise stellst du sicher, dass du von deinem Gehalt bezahlt worden bist.

Die Höhe der Sparrate solltest du im Vorfeld ermitteln, indem du ein Budget deiner Lebenshaltungskosten aufstellen und eine langfristig tragfähige Sparrate festlegst. Es sollte nicht weniger als 10 % deines Nettoeinkommens betragen.

Um einen Überblick über deine Lebenshaltungskosten zu erhalten, ist es sinnvoll, ein Haushaltsbuch für einige Monate zu führen. Wenn dies zu viel Zeit in Anspruch nimmt, kannst du die Lebenshaltungskosten auch auf der Grundlage deiner Kontoauszüge berechnen. Markiere dir einfach die wiederkehrenden Ausgaben und berechne die Summe deiner Ausgaben.

Mit dem, was nach dem Sparen auf deinem Gehaltskonto übrig bleibt, bezahlst du deine Lebenshaltungskosten, die sich aus fixen Ausgaben (Miete, Handyrechnung usw.) und deinen variablen Ausgaben (Kleidung, Einkäufe usw.) zusammensetzen. Was nach dem Sparen und Leben auf dem Konto übrig bleibt, kannst du ohne schlechtes Gewissen konsumieren, denn du hast bereits für sich selbst bezahlt. Mit dem automatischen Sparen ist der Kopf frei und du kannst dich auf andere, wichtigere Dinge konzentrieren.

Das 5-Konten-Modell im Detail

Das Alltagskonto

Das erste Konto ist zweifelsohne das wichtigste Konto im 5-Konten-Modell. Unter anderem geht dein Einkommen auf dieses Konto. Es wird auch verwendet, um das Geld auf alle anderen Konten zu verteilen. Zu Beginn des Jahres solltest du eine Bestandsaufnahme machen, um zu sehen, wie viel Geld du für deine Versicherung oder ähnliches beiseitelegen musst. Richte dann zu Beginn des Jahres einen Dauerauftrag ein, um diese Ausgaben zu decken. Auf diese Weise kannst du das Geld im Laufe des Monats nicht anderweitig ausgeben.

Nutze auch das Alltagskonto für verschiedene alltägliche Ausgaben, wie Lebensmittel, Kleidung oder andere Konsumausgaben. All dies wird in ein Haushaltsbuch zur Hand oder am PC eingetragen. Auf diese Weise hast du immer einen Überblick über deine Ausgaben. Im besten Fall solltest du dein Einkommen in einem Quartal nicht überschreiten, zumindest nicht auf Dauer.

Das Konsumkonto

Mit dem Konsumkonto fängst du schon das Sparen an: für größere Anschaffungen im Haushalt, die nicht mehr aus dem Monatsgehalt bezahlt werden können: Geld für einen neuen Fernseher, einen Computer, einen Kühlschrank oder auch ein neues Auto kommt von diesem Konto.

Lege dir jeden Monat bewusst Geld auf das Konsumkonto, wenn du eine Anschaffung planst. Und nehme absichtlich das Geld von diesem Konto, um den Kauf zu bezahlen. Denke daran: Das Geld auf diesem Konto ist dazu da, ausgegeben zu werden!

Das Spaßkonto

Es ist kein Zufall, dass die Worte Spaß und Sparen so ähnlich sind: Sparen soll auch Spaß machen. Jeder Euro geht nur aus einem Grund auf dieses Konto: Er soll dir irgendwann einmal Freude bereiten. Es soll dich zum Lachen bringen, wenn du einen unvergesslichen Abend im Theater verbringen möchtest. Es sollte dir Spaß bringen, wenn du das Spaßkonto für einen Wochenendausflug plündern.

Und es sollte dir ein gutes Gefühl geben, wenn du auch mal sündhaft teure Kleidung kaufst. Mach dir das ganz persönliche Vergnügen und gönne dir ein Spaßkonto. Denn die beste Disziplin und die raffiniertesten Tipps zur Geldanlage nützen nichts, wenn wir Geld und kleinen Reichtum nicht einfach genießen können.

Das Zukunftskonto

Auf diesem Konto kennt das Geld nur eine Richtung: Es wird eingezahlt! Rückzug ist tabu. Das Geld muss für dich sicher angelegt sein, es muss arbeiten, Zinsen bringen und allmählich wachsen. Setze dir auch für dieses Konto ein Ziel: Soll das Geld dir dabei helfen, früher in Rente gehen zu können, möchtest du mit den Zinsen irgendwann die Miete bezahlen können oder willst du das Geld nutzen, um das ersehnte Haus im Ausland zu kaufen?

Mit deinem Zukunftskonto kannst du all das tun, wenn du diese eine Bedingung erfüllst: Das Geld darf nicht angerührt werden, bis das Ziel erreicht ist. Werde also nicht euphorisch, wenn du das Zukunftskonto anlegst: Begnüge dich anfangs mit kleineren Beträgen, die du einzahlst: 50 € oder 100 € im Monat reichen aus. Im Laufe der Jahre werden weitere Einzahlungen und der Effekt des Zinseszinses Ihr Zukunftskonto füllen.

Das Investmentkonto

Dieses Konto ist nicht dazu gedacht, Vermögen “für später” anzusammeln. Das ist mit dem Zukunftskonto bereits geschehen. Eine Anlage mit dem Geld auf diesem Konto dient vor allem dazu, den bewussten Umgang mit Geld und Vermögen zu erlernen und zu pflegen. Investieren bedeutet also nicht immer, Geld in Wertpapiere oder andere Anlageformen zu stecken und auf die Rendite zu schauen.

Dies ist nur eine Form der Investition. Du kannst dein Geld auch in andere Menschen investieren, z. B. wenn du einem Freund bei der Gründung eines Unternehmens finanziell unterstützen möchtest. Oder du investierst einmalig für die Allgemeinheit: zum Beispiel durch eine Spende an ein Museum, das im Gegenzug eine Ausstellung kaufen kann. Die beste Investition ist jedoch die, die du in dich selbst tätigst: Warum gibst du das Geld nicht für einen Sprachkurs aus, den du schon immer machen wolltest?

Alternativ kannst du das 6 Konten Modell nutzen

Fazit zum 5-Konto-Modell

Wenn du dein Kontenmodell und vor allem die Daueraufträge eingerichtet hast, funktioniert das 5-Konto-Modell fast wie von alleine. Du wirst so sehr gute Ergebnisse erzielen und schneller zum Erfolg gelangen. Das Wichtigste ist, dass du ein Sparziel hast.

Um deine Sparziele genauer definieren zu können solltest du dich mit deinen Wünschen und Träumen auseinandersetzten und dir Ziele für deine Zukunft definieren. Sobald du dies gemacht hast, solltest du dir unbedingt ein Haushaltsbuch in Excel führen, damit du hier genau prüfen kannst wie viel Geld wofür ausgegeben werden muss und wie viel Geld du im Monat sparen kannst.

Zu guter Letzt habe ich noch einen Geheimtipp für dich: Überweise immer am Tag des Gehaltseingangs automatisch die Sparrate auf dein Sparkonto. Auf diese Weise trickst du deinen Kopf aus. Denn optisch sieht es jetzt so aus, als ob nicht so viel Geld auf dem Gehaltskonto ist. Auf diese Weise lernst du, mit weniger Geld auszukommen. Dein angespartes Geld wird durch die 5-Konto-Methode immer mehr “Spare dich Reich“.

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Vielen Dank, von dein Girokonto Wissen-Team!

Stefan Scheel
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